KoMoNa: Förderung von ökologischer Nachhaltigkeit in Strukturwandelregionen

24.02.2026
Dienstag
17:00 bis 18:15 Uhr
Online via Zoom
Bitte beachten: Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden. Nützliche Informationen, Links und einen Videomitschnitt findet ihr in Kürze weiter unten auf dieser Seite.

Wie können wir die Lebensqualität in Regionen, die vom Strukturwandel betroffen sind, verbessern? Wie können attraktive Quartiere geschaffen werden, in denen die Menschen gerne leben und die Anreize für eine nachhaltige und gesunde Lebensweise bieten? Das KoMoNa-Programm (KoMoNa = Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen) des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) fördert die nachhaltige Entwicklung in Regionen, die besonders vom Braunkohleausstieg betroffen sind, beispielsweise das Rheinische Revier. Welche Regionen genau antragsberechtigt sind, steht unten unter „Eckdaten zur Förderung“.

Ziel ist es, lokale gemeinnützige Initiativen und Kommunen zu stärken, damit sie gemeinsam mit den Menschen vor Ort zukunftsfähige Perspektiven gestalten können. Gefördert werden Projekte z. B. zu den Themen Stadtgrün, biologische Vielfalt, Schwammstadt, Umwelt und Gesundheit, Beteiligung und Bildung für Nachhaltige Entwicklung sowie Nachhaltigkeits- und andere (umweltbezogene) Managementkonzepte.

Im Webinar berichtet Susanne David aus der Praxis und gibt wertvolle Einblicke in die Förderstruktur. Sie zeigt, wie Konzeptentwicklung und Antragstellung ablaufen und worauf es bei der Projektumsetzung ankommt.

Format:

  • Online via Zoom Meeting
  • Zum Austausch und Mitmachen – bitte mit Kamera und Mikrofon
  • Eure Fragen per Chat und Wortmeldung

Hinweis: Die in der Veranstaltung gemachten Angaben zu Rahmenbedingungen entsprechen dem Stand von Februar 2026 und können sich zwischenzeitlich geändert haben.
Bei den in der Veranstaltung geäußerten Meinungen und Aussagen handelt es sich um die der jeweiligen Referierenden. Sie stimmen nicht zwingend mit der Haltung der Landesservicestelle für bürgerschaftliches Engagement überein.

Eckdaten zur Förderung:

Was wird gefördert?
Modellvorhaben zur ökologischen Nachhaltigkeit, die mindestens eins der acht umweltbezogenen Nachhaltigkeitsziele adressieren:

Umweltbezogene Nachhaltigkeitsziele

  • Konzeptionelle Vorhaben, wie z. B. Nachhaltigkeitskonzepte für Kommunen (inkl. Personal), Projekte zur Stärkung des gesellschaftlichen Engagements, Sensibilisierung der Öffentlichkeit für nachhaltiges Handeln oder auch außerschulische Umweltbildung
  • Investive Vorhaben, wie z.B. die ökologische Qualifizierung von Frei- und Grünflächen (inkl. Entsiegelung), die Verbesserung des Zugangs zu hochwertigen Grünräumen (Umweltgerechtigkeit), die Renaturierung von Gewässern, die Förderung einer naturverträglichen Freizeit und Erholungsnutzung sowie Umwelt- und Naturschutzbildung

Wie hoch ist die Fördersumme?
Insgesamt stehen im Programm 200 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Die Höhe der Förderung der einzelnen Vorhaben variiert je nach Projektumfang und –bedarf. Die Förderquoten betragen von bis zu 75% (z.B. für Unternehmen) über 80% (z.B. für gemeinnützige Vereine) bis hin zu 90% für Kommunen.

Wer ist antragsberechtigt?
Vereine, Initiativen, Kommunen, kommunale Zusammenschlüsse, regionale Akteur*innen oder andere gemeinnützige Organisationen in den ausgewählten Strukturwandelregionen des Rheinischen Reviers:
  • Kreis Düren
  • Kreis Euskirchen
  • Kreis Heinsberg
  • Rhein-Erft-Kreis
  • Rhein-Kreis Neuss
  • Stadt Mönchengladbach
  • Städteregion Aachen

Wie ist der Antragszeitraum?
Der 4. Förderaufruf ist für 2026 in Planung

Wer ist Fördergeber?
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN)